GesundheitKalorien pro Gramm: Krebsrisiko steigt durch Verzehr von energiedichten Lebensmitteln

Eine neue Studie belegt den Zusammenhang zwischen der Energiedichte von Lebensmitteln und dem Risiko, an Krebs zu erkranken. Das Gewicht des Essenden spielt dabei kaum eine Rolle.

Dass es einen Zusammenhang zwischen Tumorerkrankungen und Übergewicht gibt, haben schon mehrere Studien belegt. Nun enthüllten Wissenschaftler der University of Arizona, dass auch normalgewichtige Frauen ein um 10 Prozent erhöhtes Krebsrisiko aufweisen, wenn sie Lebensmittel mit hoher Energiedichte verzehren.

Je mehr Kalorien pro Gramm, desto höher das Krebsrisiko

Die Energiedichte von Lebensmitteln beschreibt das Verhältnis von Kalorien pro Gramm. Je mehr Kalorien ein Gramm des Lebensmittels aufweist, desto höher ist seine sogenannte Energiedichte. Vor allem verarbeitete Lebensmittel wie Pizza, Hamburger und andere Fertiggerichte weisen hohe Werte auf. Frische Nahrungsmittel dagegen - wie etwa Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte - haben eine geringe Energiedichte.

Den Grund vermuten die Forscher in den Veränderungen des Stoffwechsels, die energiedichte Lebensmittel hervorrufen - und zwar unabhängig vom Gewicht des Konsumenten. Die Experten vermuten, dass rund 30 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine Ernährungsumstellung vermieden werden könnten.

Energiedichte Lebensmittel verändern den Stoffwechsel

Für die Untersuchung haben die Wissenschaftler Daten von rund 90.000 Frauen nach der Menopause analysiert. Die Studie wurde jüngst im Fachmagazin Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics publiziert.

Als nächstes wollen die Forscher andere Altersgruppen und Männer auf diesen Zusammenhang untersuchen.

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(ww7)

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